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Dornier Do 335 V3

Luftwaffe Aviation Art - Profile von Simon Schatz

 
 
Dornier Do 335 V3
 
 
Markierungen

CP+UC bzw. T9+ZH, W.Nr. 23003, "Behelfsaufklärer" geflogen von Leutnant Wolfgang Ziese, 1./Versuchsverband OKL, August 1944


Referenzfotos / Profile

Dornier Do 335-435-635, Manfred Griehl
Motorbuch Verlag, Seiten 78, 80, 81, 85

Dornier 335 Arrow, J. Richard Smith, Eddie J. Creek, Thomas H. Hitchcock
Monogram Aviation Publications, Seiten 51, 52, 53, 54, 55, 56

On Special Missions - The Luftwaffe's Research and Experimental Squadrons 1923-1945
J. Richard Smith, Eddie J. Creek, Peter Petrick
Classic Publications, Seiten 48, 49, 50, 51


Zusatzinformation

Die Do 335 V3 war in den Farben RLM 70/71/65 lackiert. Spinner RLM 22 Schwarz, Propellerblätter RLM 70. Bemerkenswert bei der V3 ist die Tatsache das sie das einzige Do 335 Muster mit blau lackiertem unteren Seitenruder blieb. Bei allen anderen Mustern war das Leitwerk RLM 70/71 bzw später RLM 81/82 gehalten. Wegen des Fehles von leistungsfähigen Fernaufklärer, von den umgebauten Ju 88, Ju 188 und Ju 388 abgesehen, entschied man auf Basis der Do 335 A-1 einen Behelfsaufklärer umzubauen. Für den Mustereinbau wurden die V1 und V3 verwendet. Das Dritte Versuchsmuster der Do 335, wurde so wie die Do 335 V1 im Bombenschacht mit der Reihenbildanlage Rb 50/18 ausgerüstet.

Die V3 traf im August 1944 bei der 1./Versuchsverband OKL ein und trug die taktische Kennung T9+ZH. Probleme mit der Triebwerksanlage und den Fahrwerken verhinderten jedoch den Einsatz über dem Invasionsgebiet und über Südengland. Am 10.09.1944 endete der Einsatz als "Behelfsaufklärer" und die Maschine wurde wieder nach Süddeutschland verlegt. Die Beurteilung durch den Einsatzverband viel dementsprechend schlecht aus. Von Oktober 1944 bis April 1945 wurde die Maschine mehrmals umgebaut und erprobt. Bei der geplanten Rückführung am 16.04.1945 von Rechlin nach Süddeutschland durch Fliegerstabsingenieur Heinz Fischer fiel der Kompass aus und der Pilot entschloss sich westlich von Nancy zum Fallschirmabsprung.
 
 
 
 
 
  über den Autor:      
 

Simon Schatz

     
         
  Ich bin 1978 in Wien geboren und von Beruf technischer Angestellter in einem Architekturbüro. Seit meinem 12. Lebensjahr baue ich Modelle. Begonnen hat alles mit einer F-16 Fighting Falcon in 1/32. Dann folgten einige Autos und Lastkraftwagen. Mit einer Heinkel He 111 H-6 in 1/72 wurde mein Interesse an der ehemaligen Deutschen Luftwaffe geweckt. Seit dem Jahr 2001 erstelle ich auch Farbprofile. Einige davon wurden bereits in facheinschlägigen Büchern und Zeitschriften veröffentlicht.

Beim Erstellen von Farbprofilen gilt jedenfalls der gleiche Grundsatz wie im Modellbau: Learning by Doing. Um meine Leidenschaften ausüben zu können muss natürlich die nötige Fachliteratur angeschafft werden. Zwar kein billiges, aber ein schönes und interessantes Hobby, v.a. wenn die Sammlung durch antiquarische Luftfahrtbücher und Zeitungen ergänzt wird.
  Simon Schatz  
         
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wurde zuletzt geändert am: 05.03.2006
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